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letzte Aktualisierung:
10.09.18

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August - September 2018

Top Nachrichten http://www.freiewelt.net/

Programmbeschwerde gegen ARD: "Systematische Dämonisierung Putins und anti-russische Propaganda"

Einen Angreifer gewaltlos ausschalten

Der Krieg gegen die arbeitende Bevölkerung

DER NACHRICHTEN ANDERE SEITE

Viel zu viel Wert auf die Meinung anderer zu legen, ist ein allgemein herrschender Irrwahn.

Artur Schopenhauer (1788-1860) deutscher Philosoph



„Welche Regierung würde es wagen, die politische Freiheit anzutasten, wenn jeder Bürger
ein Gewehr und fünfzig scharfe Patronen zu Hause liegen hat?“
MEW Bd. 21, S. 345. Fr. Engels
 



 

Interne Kolonialisierung: Wie die DDR ausverkauft wurde
Noch immer herrscht der Mythos vor, die angeblich marode DDR habe zu enormen wirtschaftlichen Problemen für die BRD geführt. Doch tatsächlich war die Übernahme der neuen Bundesländer ein gefundenes Fressen für die west- deutschen Wirtschaftsmagnaten.

 

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Meinst du, die Russem wollen Krieg?
Befrag die Stille, die da schwieg
im weiten Feld, im Pappelhain,
Befrag die Birken an dem Rain.
Dort, wo er liegt in seinem Grab,
den russischen Soldaten frag!
Sein Sohn dir drauf Antwort gibt:

Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

Nicht nur fürs eig’ne Vaterland
fiel der Soldat im Weltenbrand.
Nein, daß auf Erden jedermann
in Ruhe schlafen gehen kann.
Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,
der siegend an die Elbe trat,
was tief in unsren Herzen blieb:

Meinst du, die Russen woll’n…

Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,
doch nie mehr möge es geschehn,
daß Menschenblut, so rot und heiß,
der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.
Frag Mütter, die seit damals grau,
befrag doch bitte meine Frau.
Die Antwort in der Frage liegt:

Meinst du, die Russen woll’n…

Es weiß, wer schmiedet und wer webt,
es weiß, wer ackert und wer sät –
ein jedes Volk die Wahrheit sieht:
Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?
(Jewgeni Jewtuschenko)

Anatomie eines Schurkenstaates – Amerika pfeift und die Welt tanzt
Als Schurkenstaat (englisch: „Rogue State“) bezeichnete US-Präsident George W. Bush einen Staat, der sich aggressiv gegenüber anderen Staaten verhält und sich zugleich internationalen Verhandlungen oder Verträgen entzieht. Muss man die USA nach dieser Definition und vor dem Hintergrund der letzten 180 Jahre nicht selbst als Schurkenstaat ansehen?

19.4.18:
Gegen Völkerrecht und Meinungsfreiheit: Wie Heiko Maas sich erneut zum "NATO-Strichmännchen" macht
Außenminister Heiko Maas hat in kurzer Zeit und in zwei Ministerämtern zahlreiche juristische Prinzipien mit Füßen getreten. Er ist - gerade im Vergleich zu seinem Vorgänger Sigmar Gabriel - die wohl krasseste Fehlbesetzung des aktuellen Kabinetts.

30.1.18:
Russland unter Putin: Lebensqualität verdreifacht - Auslands
- verschuldung um 75 Prozent gesunken
Wladimir Putin wurde erstmals im Jahr 2000 zum russischen Präsidenten gewählt. Wir haben für Sie die Punkte zusammengeführt, die verdeut- lichen, wie sich die russische Wirtschaft in Zahlen ausgedrückt in der Zwischenzeit verändert hat.

25.1.18:
Bundesregierung relativiert Vernichtungskrieg gegen Sowjetunion und verweigert Stalingrad-Gedenken
Eine Anfrage an die Bundesregierung, ob diese den Überfall auf die Sowjetunion 1941 grundsätzlich als einen ver- brecherischen Vernichtungskrieg einordnet, verneint die Bundesregierung in dieser Form und verweist auf eine nötige "einzelfallbezogene" Beurteilung.

23.1.18:
Woher dieser Hochmut? Überlegenheitsgefühle gegenüber Russland sind wieder im Kommen
Woran liegt es, dass die Russophobie ein derart ungeniertes und erfolgreiches Comeback feiern darf? Der Hochmut gegenüber Russland nimmt immer besorgniserregendere Formen an. Gerade auch in Deutschland. Ein Beitrag von Ulrich Heyden.


 

10.9.2018:
BKA: Zahl der von Ausländern getöteten Deutschen hat Höchststand erreicht

Das BKA veröffentlicht Zahlen, nach denen die Zahl der von Ausländern getöteten Deutschen im Jahr 2017 einen Höchststand erreicht hat. Diese Zahlen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem nicht nur in Chemnitz das Ausmaß migrantischer Kriminalität diskutiert wird.


 

3.9.18

Naturpark mit neuer Chefin
(Müllrose/hn) Seit dem 1. September hat der Naturpark Schlaubetal eine neue Leiterin. Inka Schwand, bis dahin im Landesumweltamt für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, löste den ehemaligen Leiter Wolfgang Renner ab, der nun Projekte auf den Philippinen initiieren und im nächsten Jahr für die Grünen zur Brandenburger Landtagswahl antreten will.


Landesumweltminister Jörg Vogelsänger führte Inka Schwand in ihr neues Amt ein.

Jörg Vogelsänger gab vor den anwesenden Mitgliedern des Naturpark-Kuratoriums einen Überblick über das schönste Bachtal Brandenburgs und betonte, dass die diplomierte Landschaftsplanerin und im Dahme-Heidese- en-Gebiet aufgewachsene Inka Schwand auf Grund ihrer bisherigen Tätigkeit über die Fähigkeit verfügt, frischen Wind und neuen Schwung in die Naturparkarbeit, wo es insbesondere an der Öffentlichkeitsarbeit mangelte (d. Red.), zu bringen.
"Naturparkleiter ist eine begehrte Tätigkeit und wir hatten die Aufgabe, eine Persönlichkeit zu finden die die Fähig- keit besitzt, im Konsens mit den Akteuren der Region Wege zu finden, Ideen für die weitere Entwicklung zu entwickeln", sagte Dirk Ilgenstein,
Präsident des Lan-

desumweltamtes. Er zeigte sich überzeugt, dass Inka Schwand die Richtige für diese Tätigkeit ist und diesen Weg konsequent weiter beschreiten wird. Er verwies darauf, dass nun Aufgaben gelöst werden müssen, die ihr Vorgänger nicht geschafft hat. Entscheidend sei dabei, einen engen Kontakt mit Aktivisten in der Region herzustellen.


In ihrem Vorstellungsvortrag erläuterte Inka Schwand den Mitgliedern des Schlaubetal-Kuratoriums ihre Vorstel- lungen und Zielrichtungen bezüglich der neuen Tätigkeit.

Auf diese Schwerpunkte ging die neue Leiterin dann auch in ihrer Vor- stellungsrede ein. "Vor mir liegt eine neue Aufgabe, eine große Heraus- forderung", stellte sie fest, "eine Aufgabe, auf die ich mich freue und vor der ich großen Respekt habe." Mit aller Kraft wolle sie sich dieser stellen, gern mit all jenen zusammen, die sich für den Naturpark engagieren. Ihre Arbeit verstehe sie vor allem als Zusammenarbeit auf fairer und produktiver Basis. Gemeinsam mit ihren neuen Partnern wolle sie eine Liste künftiger Aufgaben entwickeln, wobei nicht ihre Vorstellungen im Vordergrund stehen, sondern gemeinsam mit Ideen der Anwesenden Konzepte entwickelt werden. In den nächsten Wochen und Monaten plane sie, alle kennen zu lernen.
Es folgten biografische Ausführungen und ein Ausblick auf ihre drei zen- tralen Themen, die im Aufbau eines seit Langem geplanten Besucherin- formationszentrum, dem Erhalt der biologischen Vielfalt des Schlaubetals und in der nachhaltigen Entwicklung der Region liegen.
Freude über die künftige Zusammenarbeit mit ihrer neuen Chefin zeigten auch Mathias Schulze und Andrea Schwarz, auch das Team der Natur- wacht-Ranger ist voller Optimismus, dass es vorwärts geht.
Bezüglich der Installation des Besucherinformationszentrums, das ohne finanzielle Zuwendungen des Landes bzw. Landesumweltamtes entstehen muss, hat Amtsdirektor Matthias Vogel bereits in der Schublade, auch er freut sich darüber, mit Inka Schwand neue Wege in der Entwicklung des Schlaubetals gehen zu können.

3.9.18

Preußenglas begrüßte Azubis
(Eisenhüttenstadt/hn) Am Montag war auch bei der Preußenglas GmbH offizieller Beginn des Ausbildungs- jahres. Aus der zahlreichen Schar der Bewerber wurden vier vier Jugendliche ausgewählt, wovon zwei - Laura Katrin Kleest und Theo Woiczikowski - zu Industriekauffrau bzw. -mann und zwei - Kevin Herzog und Christ- opher Graf - zum Maschinen- und Anlagenführer bzw. Industriemechaniker ausgebildet werden. In Karsten Rost haben sie einen kompetenten Ausbilder gefunden, der sie nun durch die kommenden Lehrjahre begleiten wird. Für die Lehrlinge im gewerblichen Bereich begann zudem eine Verbundausbildung in Zusammenarbeit mit dem QCW und dem Oberstufenzentrum, wo sie die theoretische und auch einen Teil der praktischen Lehre absolvieren werden.


Kevin Herzog, Christopher Graf und Theo Woiczikowski (v.l.n.r.) wurden zum Ausbildungsbeginn von ihren künftigen Kollegen begrüßt.

"Nachdem wir in den vergangenen zwei Jahren keine Lehrlinge bekommen konnten, haben wir diesmal unsere Aktivitäten erweitert", sagte Rost, "wir waren verstärkt auf Ausbildungsmessen und intensivierten unsere Zusammenarbeit mit der IHK und Handwerkskammer." Auch die Arbeitsagentur wurde eingespannt, so dass letztlich eine gute Auswahl an Kandidaten zur Verfügung stand.
Jene, die nun ausgewählt wurden, nutzten in der Vergan- genheit die Möglichkeit, sich während eines Praktikums mit dem Betrieb bekannt zu machen und zu prüfen, ob die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten ihren Interessen und Vorstellungen entsprachen. Die Lehrlinge haben angesichts des relativ hohen Altersdurchschnitts in der Firma sehr gute Chancen, nach erfolgreichem 

Abschluss ihrer Ausbildung übernommen zu werden.
Während einer kurzen Betriebsversammlung überreichte Geschäftsführer Norbert Schenk jedem der Auszu- bildenden als Willkommensgruß eine Schultüte und wünschte ihnen eine erfolgreiche Lehre.
Mit Beginn dieses Lehrjahres verabschiedete sich Preußenglas vom traditionellen Berufsbild des Flachglas- mechanikers hin zum Industriemechaniker und Maschinen- und Anlagenfahrer. "Wir haben festgestellt, dass der traditionelle Beruf nicht mehr attraktiv genug ist", sagte Norbert Schenk, "die neue Ausrichtung trifft eher die Anforderungen der Zeit und bringt sowohl den Lehrlingen aus auch uns Vorteile".
Die Veränderung des Ausbildungsprofils, erklärte der Geschäftsführer, liege auch im Wachstum des Unter- nehmens und der künftigen Anforderungen begründet.

1.9.18

11. Eisenhüttenstädter Friedensforum
(Eisenhüttenstadt/hn) "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" war das aus dem Alten Testament der Bibel (5.Mose 8,3) entlehnte Motto des 11. Eisenhüttenstädter Friedensforums am Weltfriedenstag. Vor Beginn der Veranstaltung trafen sich die Teilnehmer am Obelisken auf dem Platz des Gedenkens, um des 79. Jahres- tages des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen zu gedenken. "Dieser Tag soll erinnern, mahnen und motivieren, ein solches Verbrechen nie mehr zuzulassen", sagte die Leiterin des Eisenhüttenstädter Friedens- hauses Mechthild Tschierschky.


Heidi Wiechmann und Dr, Ilona Weser bedankten sich bei Mechthild Tschierschky für die Organisation der 11 Friedensforen. (v.l.n.r.)

Wenig später eröffnete sie im Roten Café das Forum, nahm sie, die aus der Kirche ausgetretene, Stellung zum Thema, indem sie erklärte, es genüge nicht, sich allein um das Essen zu sorgen. Es gehe darum, allen die Möglichkeit zugeben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, was aber kaum mit Hartz IV und Niedrig- lohn möglich ist. Es sei nötig für mehr Bildung und Kultur zu sorgen, wozu auch gehört, sich mit den zehn Gesetzestafeln zu beschäftigen, die Moses vom Berg Sinai mitbrachte: Du sollst nicht töten, Du sollst nicht stehlen, Du sollst nicht falsch Zeugnis reden, Du sollst den Feiertag heiligen, seien hier als Beispiele genannt.
Moses soll diese Regeln aufgeschrieben haben, um den Menschen eine Richtung für ihr Leben zu geben,
Gebo- te, die sich auch in unseren Gesetzen wiederfinden:

alle Menschen sind gleich, Töten ist ein schweres Verbrechen, und der Mensch soll auch einmal innehalten, Pause machen, sich mit Freunden treffen.

Dann übernahm Dr. Ilona Weser die Moderation und gab das Wort weiter an Corinna Birke, Lateinlehrerin aus Neubrandenburg, die ihren Vortrag den Themaen Staat, pflichtgemäßes Handeln und der Gesetzes(un)treue von Beamten widmete. Mit dem Cicero-Zitat "Es ist also der Staat eine Sache des Volkes, das Volk aber ist nicht jede irgendwie zusammengescharte Vereinigung von Menschen, sondern das Zusammengehen von vielen Menschen, verbunden durch die Übereinkunft in Hinsicht auf das Recht, und die Gemeinschaft in Hinsicht auf den Nutzen" leitete sie den Exkurs in die antike Demokratiegeschichte ein, die davon ausging, dass der Bürger und seine Interessen im Staat den Vorrang vor allem anderen haben. Sie schloss mit einem Zitat von Iuvenalis: "Längst schon ... hat (das Volk) jedes Interesse von sich geworfen; denn einst verlieh es Befehlsgewalt, Rutenbündel, Legionen, alles sonst, jetzt hält es sich zurück und wünscht ängstlich nur zwei Dinge; Brot und Circusspiele."

Heilpraktiker Sven Quentzel berichtete nicht nur über die Heilwirkungen am Wegesrand stehender Kräuter, sonder unternahm ebenfalls einen Ausflug in die Geschichte der Naturheilkunde. "Bei den Römern stand die Volksgesundheit sehr hoch im Kurs", so Quentzel, "Wasser- und Abwassersysteme entstanden, während Abwässer im Abendland noch durchs Fenster auf die Straße gekippt wurden, was unter anderem verheerende Krankheiten nach sich zog." So manche antike Heilmethode wie zum Beispiel Aderlässe werden heute noch praktiziert (= Blutspenden), wobei ein umfangreiches Wissen über heilende Pflanzen entstand.

Dr. Jörg Mernitz informierte in einem Diavortrag über über seine Reisen in kaukasische Konfliktzonen und die Frankfurter Malerin Rosemarie Güttler stellte eine ihrer gegenwärtigen Arbeiten vor.

Linke gedachten des 79. Jahrestages des Kriegsbeginns
(Eisenhüttenstadt/hn) Am Nachmittag des 1. September legten Mitglieder der Linken an der Stele auf dem Platz des Gedenkens zur Erinnerung an den Kriegsbeginn 1939 einen Kranz nieder. Heidi Wiechmann, 


Mitglieder der Eisenhüttenstädter Linken legten am Obelisken auf dem Platz des Gedenkens einen Kranz nieder.

Mitglied der Fraktion Die Linke in der Stadtverordneten- versammlung, begrüßte die Anwesenden und bemerkte, damals begann alles mit einer Lüge und es bereite ihr große Sorge, was nun wieder passiert. Es werde oftmals nicht gehandelt, wenn in der Öffentlichkeit wieder der Hitlergruß gezeigt wird und es muss verhindert werden, dass wir erneut auf eine schlimme Zukunft zugehen. Nur das Zusammengehen aller friedliebenden Menschen, die laut und vernehmlich auftreten, kann neuerliche Kriegs- vorbereitungen verhindern. Kein Deutscher soll mehr in Russland unter einem Birkenkreuz begraben sein, es muss das Ausplündern anderer Nationen unter dem Deckmantel der "Wirtschaftshilfe" aufhören, einer "Wirtschafthilfe" die dort nur Bodenschätze raubt, die Wirtschaft vernichtet und Armut bringt. 


 

31.8.18

Sommerfest im Altenheim
(Eisenhüttenstadt/hn) Am letzten Augusttag trafen sich rund 90 Bewohner des Städtischen Alten- und Altenpflegeheimes zu ihrem traditionellen Jubiläums-Sommerfest. Das Wetter zeigte sich zum Feiern ideal, und die Zelte, die die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft wieder zur Verfügung gestellt hatte, spendeten angenehmen Schatten. Viele Zimmerfenster waren weit geöffnet, so dass auch Bewohner, die nicht auf den Hof kommen konnten, die Musik hörten. Mit viel Fleiß beteiligten sich die Mitarbeiter an der Bewirtung der ihnen anvertrauten alten Menschen, die Küche hatte köstliche Kuchen produziert, und so mancher Angehörige nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit seinem Familienmitglied zu feiern. Die Gäste hatten die Möglichkeit, sich mit einem Obolus am Unterhalt der Heimtiere zu beteiligen.

Gern ließ sich das Ehepaar Steinadler (li.) von Axel Volbeding und Ergotherapeutin Judith Opitz bedienen.  Im Schatten des Zeltes trafen sich die Heimbewohner zu Kaffee und Kuchen und lauschen dem Programm von Ronny Gander.

"Wir feiern dieses Fest zum 27. Mal", erklärte Geschäftsführerin Gerlinde Fürstenberg, "das fröhliche Beisam- mensein beginnt immer mit einer Kaffeetafel, dann unterhält der bei unseren Bewohnern sehr beliebte Sänger Ronny Gander sie mit seinem Programm."
Einen Tag vor seinem offiziellen Dienstantritt am 1. September erschien auch der neue Einrichtungsleiter Axel Volbeding, um beim Verteilen des Kuchens zu helfen und bei einer Tasse Kaffee erste Kontakte mit den Heimbewohnern zu knüpfen.

31.8.18

Stolpersteine erinnern an ermordete Juden
(Wiesenau/hn) Wenige Stunden vor dem diesjährigen Weltfriedenstag erinnerten Wiesenauer Bürger an das 1943 von den Faschisten in Auschwitz ermordete jüdische Ehepaar Siegfried und Sara Levy. Dort, wo sich jetzt der Parkplatz der Bayernstub`n befindet, hatte sie ihr Geschäft, an dessen Plünderung sich die ganz alten Dorfbewohner noch erinnern können. Direkt neben der Einfahrt zum Parkplatz sind nun zwei Stolper- steine zu sehen, die zu den inzwischen 70.000 gehören, die über 24 Länder verteilt sind.


Gunter Demnig mit den Stolpersteinen für die Familie Levy.

Amtsdirektor Danny Busse und Pfarrer Mathias Wohlfahrt begrüßten den Bildhauer Gunter Demnig, der die Erinnerungssteine schuf, und Wiese- nauer Bürger, die sich in die Aktion eingebracht hatten. Unter den Klängen des Müllroser Posaunenchores, dem Largo aus der Händeloper "Rinaldo", versenkte der Bildhauer die Steine am Rande des Gehweges.
Der heutige Tag soll daran erinnern, dass wir uns nicht leichtfertig Stim- mungen, auch wenn sie durch Volkes Zorn bedingt sind, anschließen, mahnte Danny Busse im Hinblick auf die Ereignisse in Chemnitz an. "Wir sollten uns immer an unser eigenes Wertegefüge erinnern", so der Amtsdirektor, "und niemals Leute auf Grund ihrer Herkunft und ihres Glaubens vorverurteilen oder verfolgen."
20 Jahre habe die Idee bis zu ihrer Realisierung gebraucht, und Rainer Bublack sowie allen, die daran mitgewirkt haben, gebühre Dank für diese Initiative. Pfarrer Wohlfahrt zeigte sich erfreut darüber, dass es rührige Menschen gibt, die sich mit der Aufarbeitung der Geschichte der Familie Levy befassen, so direkt vor Ort, wo sich ein engerer Bezug zur Ge- schichte ergibt als das in einer Fernsehsendung herüber gebracht werden kann. Er dankte den Chronisten, die nicht nur recherchierten, sondern auch Kontakt zu den Nachfahren, der Familie Feller, die heute in Israel und Kanada lebt, suchten, so dass es nun zu diesem historischen Tag kommen konnte. Mathias Wohlfart sprach einen kurzen Segen für die 

jüdische Familie, die der dreieinige Gott Jahve, der Gott Israels, beschützen möge.
"Der Hintergrund zu dieser Aktion ist kein Grund zur Freude", betonte Gunter Demnig, "doch mein Team freut sich über jeden neuen Ort und jeden neuen Stein, der hinzu kommt". Es sei immer wieder neu, sich mit den Schicksalen und Umständen zu beschäftigen. Besonders beeindruckt sei er von der Reaktion junger Leute auf die Stolpersteinaktion. "Die Millionenzahl Ermordeter ist eine abstrakte Größe", so der Künstler, "aber wenn Schüler bei eigenen Recherchen feststellen, der in Auschwitz Getötete war ja so alt wie sie selbst, ergibt sich ein ganz anderer Geschichtsbezug." Für viele der Nachfahren sei der Stolperstein auch eine Art "Schlussstein", an dem sie abschließen können, und in Norwegen sagte man ihm: "Schön, dass ein Deutscher damit kommt, auch wenn es erst nach 60 Jahren ist. Und es ist schön, dass das Interesse steigt."

Bildhauer Gunter Demnig aus Berlin versenkt die Stolpersteine am Rand des Gehweges neben der Parkplatzeinfahrt. Amtsdirektor Danny Busse und Pfarrer Mathias Wohlfahrt ehren das Andenken an Familie Levy mit roten Rosen.
29.8.18

Der Verein Brandenburger Ingenieure und Wirtschaftler lädt am Dienstag, dem 11. September um 18 Uhr zu einem Vortrag über den Einsatz von Drohnen ein. 
                 „Was fliegt denn da? Drohnen – Was ist möglich, was wünschenswert“ 

24.-26.
8.18

Furiose Party / Hochstimmung in Hütte
(Eisenhüttenstadt/hn) Eine rauschende Party vereinte am Wochenende Eisenhüttenstädter und ihre Gäste. Angenehmes Wetter, nicht zu warm und nicht zu kalt, unterstützte die Feststimmung und die Veranstalter und Gastronomen hatten alle Register gezogen, um dem Publikum eine Vielzahl an Events zu bieten. 
Seien es die Programme im Hütte-Treff oder auf den Bühnen, alles lief rund und für jeden war etwas dabei. Immer wieder anziehend ist die Gala der Region, die einheimischen Künstlern die Möglichkeit der Präsentation bietet, bevor sie vielleicht den Schritt auf die Bretter, die die Welt bedeuten, gehen. Aber auch gestandene 

Künstler, die die Antenne-Party gestalteten, wurden von zahlreichen Zuschauern mit viel Beifall bedacht.
Da waren in der Gala am Sonnabend der profilierte Männerchor Germania aus dem Ortsteil Fürstenberg, am Sonntag das Blue-Eyes-Orchestra mit Schlagersänger Björn Landberg und Frank Sinatra Sänger Jens Sörensen, der mit seiner sonoren Stimme den großen Künstler perfekt nachahmte, natürlich mit Eistee statt Whisky im Glas. Simone Drews und Oliver Mattig aus Frankfurt (Oder) nutzten die Gelegenheit für ein kleines Tänzchen vor der Haupbühne, bevor Pussycat-Imitatorin Toni Willè aus den Niederlanden an ihr großes Vorbild, die Musikgruppe aus den 70er Jahren erinnerte.

Stimmungsvolles Stadtfest zog viele Besucher an
(Eisenhüttenstadt/hn) Das 19. Eisenhüttenstädter Stadtfest ist Geschichte. Ein ausgesprochen vielseitiges Programm lockte viele Besucher aus nah und fern in die Stadt an der Oder, Freunde und Familien trafen sich, um gemeinsam zu feiern, Kultur und Gastronomie zu genießen und dabei Neues zu erfahren und zu ent- decken. Ein Fest für alle und mit allen, denen am friedlichen Miteinander gelegen ist.

  Mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffneten die "Neuen" - Frank Balzer und Peter Demmer das Stadtfest.

Bereits am Freitag Abend begann der offizielle Teil im Hütte-Treff mit dem Anstich der Bierfässer durch die beiden "Neuen" - den Bürgermeister von Eisenhüttenstadt Frank Balzer und seinen Saarlouiser Amtsbruder, Oberbürgermeister Peter Demmer. "Die Neuen" deshalb, weil beide annähernd zur gleichen Zeit ihr Amt übernommen hatten, und die seit ihrem ersten Treffen Freundschaft verbindet. Ein Fass Karlsberg-Bier hatte der weit gereiste Gast mitgebracht, ein zweites spendierte Stefan "Reschi" Reschke, der auch dafür sorgte, dass die Getränke im Hütte-Treff während der Stadtparty nie ausgingen.


Eine flotte Sohle legten die Mitglieder des Tanzensembles kuz während des Umzuges aufs Straßenpflaster.

Joanna Jambor wollte alles über die Kinder- und Jugendfeuerwehr wissen.

Traditionell gehört Schneemann Snowy zum Umzug durch das Stadtzentrum.

Die CarMa Chicks eröffneten das Sonnabend-Abend-Programm mit ihrem Tanz.

Traditionsgemäß folgte bei Einbruch der Dunkelheit mit etwa halbstündiger Verspätung der Umzug von Vereinen, Feuerwehren aus der Region und Eltern mit ihren mit bunten Lampions "bewaffneten" Kindern vom Zentralen Platz zur Hauptbühne in der Beeskower Straße, wo Moderatorin Joanna Jambor die Ankommenden begrüßte und Frank Balzer den Start zur Hütte-Party frei gab. Und nein, liebe Freunde des Orakels, es gab unterwegs keine Probleme, die zur Verzögerung führten, es ging nur später los. Mit den CarMa Chicks starteten die Besucher vor der Hauptbühne dann in die "Elektro-Night"
Mit ein paar Tränen des Abschieds begann der Sonnabend im Hütte-Treff. Dort fanden sich zu früher Stunde viele Mitglieder der Eisenhüttenstädter Feuerwehr ein, um ihren ehemaligen Wehrführer Harald Hahn nach 48 Jahren im Feuerwehrdienst in den verdienten Vor-Ruhestand zu verabschieden. Herzliche Dankesworte für sein Jahrzehnte langes Engagement in der Reihen der Floriansjünger fielen reichlich, Bürgermeister Frank Balzer, seine ehemalige Vorgesetzte Martina Harz, Wehrführer Norbert Manteufel und Joachim Emmerling vom Feuerwehrverein würdigten Harald Hahn als einen zuverlässigen und kompetenten Kameraden, der bei allen, teils schweren Aufgaben, nie wegaß, Mensch zu bleiben. "Wir haben in den ganzen Jahren nicht einen Kameraden verloren", erinnerte sich Hahn, "das ist ganz wichtig und so soll es beleiben."


Herzlich wurde Harald Hahn in den Vor-Ruhestand verabschiedet. v.l.n.r.: Peter Demmer, Joachim Emmerling. Harald Hahn, Norbert Manteufel, Martina Harz, Frank Balzer.

 Maja Teichert (2) und Mama Denise bestaunen Roboter Max.

Pierre Jacobs und Holger Wachsmann stellten sich den Fragen der Gäste

Lehrlinge mit den besten Abschlüssen erhielten nicht nur einen Arbeits- oder Studienplatz, sondern auch ein Erinnerungsgeschenk.


Familie Gnädig/Göllner aus Guben beteiligte sich am Familienquiz.

Treffpunkt vieler Gäste war traditionell auch das Zelt von Arcelor-Mittal, wo es wieder viel Interessantes für die ganze Familie zu entdecken gab. Quiz, Werks- rundfahrten, 3D-Drucker, Basteln, Physikexperimente und Roboter Max zogen das neugierige Publikum magisch an. Mit großem Interesse verfolgten die Gäste den traditionellen Bericht von Geschäftsführer Pierre Jacobs, der nicht nur einen Einblick in das Betriebsgeschehen gab, sondern auch zu USA- Strafzöllen und dem internationalen Stahlmarkt Stellung bezog. Sehr interessant waren seine Aus- führungen zur weiteren Automatisierung im Hinblick auf die Personalpolitik. Er erklärte, Automatisierungs- 

vorhaben würden nicht zum massiven Stellenabbau führen, sondern neue Arbeitsplätze schaffen. Dafür seien hoch qualifizierte Techniker und Ingenieure erforderlich. Ersetzt würden Arbeitsplätze, die eine niedrige Qualifikation erfordern durch künstliche Intelligenz.
Jürgen Peschel, Leiter des Berufsbildungszentrums, nutzte die Gelegenheit, Auszubildende, die einen hervorragenden Abschluss ihrer Lehre erreicht hatten, öffentlich vorzustellen und mit einem Geschenk zu ehren.
Am Sonnabend Nachmittag luden afghanische und syrische Flüchtlinge in den Hütte-Treff ein. Sie servierten Köstlichkeiten aus ihrer Backstube und Küche, gewürzt mit einem kleinen Kulturprogramm aus Tanz und Gesang. Flüchtlingskinder rezitierten ein deutsches Gedicht und baten mit dem englischen Lied "Give us a Chance" um Aufnahme in unsere Gesellschaft.


Mit Gebäck und Kultur informierten Flüchtlinge aus Afghanistan und Sürien über ihre Traditionen.

Gäste an der Hauptbühne aus der Riesenrad-Perspektive.
 

Darüber hinaus luden Tanzgruppen und Künstler aus Eisenhüttenstadt zu einem bunten Programm ein, vorge- stellt wurden unter anderen die Vereinsinitiative Sport und Turner der BSG Stahl, die Axel-Titzki-Stiftung, die Volkssolidarität und der Verein Lebenshilfe. Der über 80jährige Horst Fischer berichtete über seine 3. Platz im WM Tischtennis-Doppel in Las Vegas. Am Sonntag lud die Feuerwehr zu einer Schauvorführung ein, während derer demonstriert wurde, wie ein Unfallopfer aus einem PKW geborgen wird.
Annähernd 130.000 Gäste zählten die Veranstalter des Stadtfestes von Freitag bis Sonntag, eine erfolgreiche Bilanz, auch wenn frühere Gästezahlen nicht erreicht wurden. Als gut gelaufen bilanzierten auch Gesundheits- und Sicherheitsdienste die Veranstaltung, es gab kaum etwas zu tun.


Bürgermeister Frank Balzer eröffnete die Gala der Region. 

Der Fürstenberger Männergesangverein Germania eröffnete die Gala der region.

Familienspaß gab es bei den Karussels und Eisenbahnen.

Sängerin Stefanie Matheus begeisterte mit ihren Schlagern.

Wie die Bergung aus einem Unfallfahrzeug erfolgt, demonstrierten Feuerwehr und Rettungsdienst.

Viel Spaß hatten die Kleinen im Riesensandkasten vor dem FriWo.

Eierplinze backen im Kinderkochstudio des QCW. v.l.n.r.: Azubi Dominik Skann, Johanna (4), Azubi Adriahn Hahs, Josefine (7).

Beliebter Treffpunkt der Teenies war im bereich der Fahrgeschäfte.
22.8.18

Geldprämien für die Sieger
(Eisenhüttenstadt/hn) Über Geldprämien in Höhe von fünfhundert, dreihundert und zweihundert Euro freuten sich die Siegermannschaften des am 1. Juli zum 15. Mal auf Initiative der Stadtwerke veranstalteten "Grand prix mit Energie". Acht Eisenhüttenstädter Schulen beteiligten sich am Wettbewerb, der unter dem Motto: "Wer hat die meisten Wettkämpfer" stand.


Nicht nur die Kinder freuten sich über den gelungenen Grand Prix, sondern auch Veranstalter und Unterstützer. Hintere Reihe v.l.n.r. Sophie Schulz, Mitarbeiterin Marketing/ Kommunikation in den Stadtwerken, Anja Grummt, Katrin Soltow von der Schönfließer Grundschule, Christian Nowak, Leiter Marketing-Kommunikation-Vertrieb in den Stadtwerken, Christian Brandt, Stadtwerke-Kundenbetreuer in der Sparkasse, Robert Böswetter und Margitta Engelin, Sportlehrerin in der Goetheschule.

Schulleiterin Andrea Henschel nahm den Scheck für die Diesterweg-Grundschule, die Sieger des Grand Prix 2018 wurde, entgegen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Robert Böswetter begrüßte die Abordnungen der Siegerschulen, Kinder aus der Goethe-Grundschule, die den 3. Platz belegte, aus der Schönfließer Grundschule, die den zweiten Platz erreichte und aus der Diesterweg-Grundschule, die als Sieger aus dem Wettkampf hervor gingen. "Wir haben uns sehr über die vielen Teilnehmer und die gute Atmos- phäre gefreut", sagte Böswetter, "insgesamt gab es bei den Wettbewerben 636 Teilnehmer." Dass es eine ganz tolle Veranstaltung war, bestätigte auch Anja Grummt, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse Oder-Spree in der Alten Poststraße. Sie sei selbst dabei gewesen und habe festgestellt, dass unter den zur Auswahl stehenden Sportarten - Laufen, Schwimmen, Radfahren, Walking und Nordic Walking für jeden etwas dabei war. Sie betonte, dass es ganz wichtig ist, Sport zu treiben, um gesund aufzuwachsen.
Um auch kleineren Schulen eine reale Chance auf den Siegerplatz zu geben, haben sich die Veranstalter einen ganz besonderen Modus ausgedacht: Es werden nicht die absoluten Zahlen der je Schule startenden Teilneh- mer in die Wertung einbezogen, sondern die Prozentzahl der Starter in Bezug auf die Gesamtschülerzahl der jeweiligen Schule. So nahmen aus der Diesterweg- Grundschule 19,54%, der Schönfließer Grundschule 14,25% und der Goethe-Grundschule 10,08% der Schülerinnen und Schüler teil. Hart hatte auch das Albert-Schweitzer-Gymnasium um einen der vorderen Plätze gekämpft, letztlich reichte aber die Anzahl der Sportler nicht aus. Bei über 500 Schülern eine schwieri- ge Aufgabe. Gestartet wurde in Teams zu jeweils 5 Per- sonen.Eingesetzt werden die gewonnenen Geldbeträge in der Diesterwegschule zur Verschönerung des Schulhofes, in der Goetheschule für neue Sportgeräte und in der Schönfließer Schule zum Kauf einer neuen Musikanlage.

14.8.18

15. Brandenburger Dorf- und Erntefest 
(Neuzelle/hn) Auf Hochtouren laufen gegenwärtig die Vorbereitungen zum 15. Brandenburger Dorf- und Erntefest. Bereits im Jahr 2004 fand hier das Erste statt, nun soll die Neuauflage alles bisher Gewesene toppen. Ausrichter des Dorf- und Erntefestes ist das Amt Neuzelle.


Frank Matheus, Hans-Georg Köhler, Andrea Fronzeck und Mathias Schenke, Regionalleiter Süd der Sparkasse Oder-Spree freuen sich auf ein tolles Dorf- und Erntefest in Neuzelle.

 Wie beim Dorf- und Erntefest 2004 wird es auch diesmal einen attraktiven Festumzug geben.

"Vergleiche ich damals und heute, zeigt sich ein Riesen- unterschied im Aufwand zur Vorbereitung", sagte Amts- direktor Hans-Georg Köhler und stellte seine Stellvertre- terin Andrea Fronzeck als Veranstaltungsleiterin vor, bevor er sich bei den vielen Unterstützern, darunter die Sparkasse Oder-Spree, die Raiffeisen-Volksbak Oder- Spree, die Vereinigung Pro Agro, Energieversorger, der Landkreis Oder-Spree und Ministerpräsident Woidke als Schirmherr, bedankte auf Details zum Fest einging.
Auf dem Feld gegenüber der Agrargenossenschaft werden ca. 3000 Parkplätze eingerichtet und die Dorf- durchfahrt für jeglichen Verkehr, Anwohner ausgenom- men, gesperrt. Für jeden, der dort seinen Parkplatzobo- lus entrichtet, steht auch ein Sack Kartoffeln bereit. Zwischen den Parkplätzen lädt die Agrargenossenschaft traditionsgemäß zur Technikschau ein. "Das ist auch ein bisschen Werbung für uns", erklärte Vorstandsvorsitzen- der Frank Matheus, "so mancher hat dabei seine Liebe zur Landtechnik entdeckt."
Auf dem Gelände der Agrargenossenschaft findet wie gewohnt der Bauernmarkt mit vielen Attraktionen statt.
Einbezogen ist auch die Kruggasse, die zur Festmeile im Zentrum des Dorfes führt. Sie wird vielen Händlern die Möglichkeit bieten, ihre Waren feil zu bieten und zum Kaufen einladen. Wer die Kruggasse hinter sich gelassen hat, wird in der Frankfurter Straße, auf dem Brauhausplatz und dem Stiftsplatz auf viele weitere Attraktionen treffen. Für Gäste, die gehbehindert sind, steht ein Kleinbusshuttle zur Verfügung, so dass auch sie die Festmeile im Dorfzentrum problemlos erreichen können.

Intensiv und teilweise unter absoluter Geheimhaltung arbeiten die Neuzeller gegenwärtig auch an der Ausge- staltung des Festumzuges, der von 11.30 bis 13.30 Uhr auf der Strecke Kirchstraße - Chausseestraße - Frankfurter Straße - Brauhausplatz und Kanzleistraße verläuft, mit zwei Moderationspunkten am Denkmal und der Bühne in der Frankfurter Straße. Etwa 50 Bilder mit ca. 500 Akteuren werden im Umzug vertreten sein.
Die Organisatoren rufen nun alle Neuzeller, besonders jene, die im Festbereich wohnen, auf, ihre Grundstücke zum Fest zu schmücken.
Gearbeitet wird zur Zeit noch am Sicherheitskonzept gearbeitet. Es soll Ende August vorliegen.

13.8.18

Neurodermitis und keiner hilft
(Eisenhüttenstadt/hn) Im Frühjahr dieses Jahres wurde bei der zweijährigen Elli Schimpf Neurodermits diag- nostiziert. Der Kinderarzt fertigte mit einigem Schmunzeln eine Überweisung zum Hautarzt und verschrieb zur Ersthilfe eine cortisonhaltige Salbe, mit dem Hinweis, diese nicht allzu oft anzuwenden.


Unfassbar ist für Mutter Franziska Schimpf die inzwischen monatelange Ablehnung einer Behandlung ihrer Tochter Elli.

Was nun begann, gleicht einer Odyssee durch die Ärzte- mangellandschaft Ostbrandenburg, überall - u.a in Eisen- hüttenstadt, Müllrose, Frankfurt - die gleiche Antwort: "Patientenaufnahmestopp"
Bis heute konnte Familie Schimpf trotz vielfacher Ver- suche im Umkreis von 40 Kilometern keinen Hautarzt finden, der bereit wäre, der kleinen Elli zu helfen. Selbst die Bemühungen der Krankenversicherung liefen ins Leere.
"Manchmal bekam die den Tipp, doch in die Notaufnah- me zu gehen", erinnert sich Franziska Schimpf, "das erstaunte mich doch einigermaßen, denn überall liest und hört man, es solle vermieden werden, sich mit einer
Überweisung in die Notaufnahme zu setzen."

Auf Anfrage hin erbot sich die Kassenärztliche Vereinigung, einen Termin zu besorgen, wenn ein Code vom Kinderarzt vorliegt, der eine besondere Wichtigkeit bescheinigt. Dieser jedoch hatte Urlaub, so dass Franziska Schimpf einen Vertretungsarzt aufsuchte, wo ihr ein Code gegeben wurde, der sich aber als falsch erwies. Nun die ganze Übung noch mal, mit dem Ergebnis, dass es in vier Wochen, also frühestens es Ende August mit einem Termin in Frankfurt klappen könnte. Eisenhüttenstadt und Umgebung könne sie jedoch vergessen.
Per e-Mail wandte sie sich auch an Bürgermeister Frank Balzer. Dieser ist jedoch zur Zeit im Urlaub. Nun steht der Besuch bei einem Heilpraktiker auf dem Plan, nachdem in einer Apotheke frei erhältliche Salben gekauft wurden, um dem Kind ein bisschen Linderung zu verschaffen. "Aber alles funktionierte nicht", so Schimpf, "und wir stehen nach wie vor vor dem Nichts" (Stand 13. August 2018, d. Red.).
Zur Zeit wird Elli von ihrer Neurodermitis so geplagt, dass sie wegen des Juckreizes nachts kaum noch schläft und sich die Haut wund kratzt. So bleiben der Familie nur weitere Experimente, zum Beispiel mit dem Weglassen bestimmter Lebensmittel wie Milch und Schokolade, dem Einsatz von Ringelblumensalbe und einem Trip an die Ostsee. Auch über ein Arztbesuch in Polen denken die Schimpfs nach, es muss jedenfalls kurzfristig eine Lösung geben.

7.8.18

Kühles Bad bei Sommerhitze
(Eisenhüttenstadt/hn) Die Hitze macht zurzeit vielen zu schaffen. Wer Kühlung sucht, strömt zum Wasser, sehr zur Freude der Bäderbetreiber.


Die Abkühlung im Wasser und den Service des Bades nutzten am (vorläufig) heißesten Tag des Sommers auch die Familien Kampioni und Karge.

Angesichts der Temperaturen freuen sich auch die Mitarbeiter des Inselbades über einen ausgesprochen guten Besucherzustrom, konstatiert Stadtwerke- Geschäftsführer Robert Böswetter. 
Haben viele Naturgewässer mit sinkenden Wasserpegeln und der Ausbreitung von Blaualgen zu kämpfen, herr- schen in Schwimmbädern dank technischer Wasser- aufbereitung konstante Verhältnisse, was auch die Familien Kampioni und Karge aus Frankfurt bzw. Eisenhüttenstadt zu schätzen wissen. Ein Dankeschön richten sie an das Aufsichtspersonal, dessen Arbeit es ihnen ermöglicht, die Kinder auch mal ein paar Augen- blicke aus den Augen zu lassen und sich zu
entspan- 

nen. Über vierhundert Besucher finden gegenwärtig täglich den Weg ins Inselbad, wobei es trotz gleichblei- bender Wärme immer wieder Stoßzeiten gibt. Viel zu tun hat auch die Gastronomie, wenn es auch zu Eng- pässen kommen kann, wie kürzlich, als die Cola alle war und mehrere die Lieferanten passen mussten.